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Design Thinking Ein weiterer Ansatz zur Ermittlung von Kundenwünschen?!

Design Thinking ist ein Ansatz zur Förderung von Innovationen, der inzwischen weite Verbreitung gefunden hat. Über Design Thinking können neue Produkte oder Dienstleistungen entwickelt oder bestehende Produkte oder Dienstleistungen verbessert werden.

Dabei ist Design Thinking in der Ausgestaltung vergleichsweise frei: Es wird lediglich ein mehrstufiger Prozess vorgegeben, der iterativ durchlaufen werden sollte.

Management-Zusammenfassung:
Mit Design Thinking können Innovationen systematisch vorangetrieben werden. Über einen sechsstufigen Prozess entstehen nach und nach innovative Produkte und Dienstleistungen, die den Menschen mit seinen Bedürfnissen besonders im Fokus haben.
Design Thinking ist inzwischen ein anerkanntes Vorgehen, welches bei fast allen größeren Unternehmen zum Einsatz kommt.


1. Einleitung und Grundlagen

„Design Thinking wird eine Methode genannt, die zur Lösung komplexer Probleme und zur Entwicklung neuer Ideen führen soll.“ /#Wiki-DT-d/

Ob man Design Thinking als Methode, Denkansatz oder Vorgehensweise bezeichnet, ist in der Praxis unerheblich: letztlich werden immer …

  • Fragestellungen aufgeworfen
  • und diese in einem mehrstündigen Workshop durch Teams behandelt.

Eine der Grundlagen des Design Thinking ist die Betrachtung der Innovationen – es wird davon ausgegangen, dass Innovationen (nur dann) tragfähig sind, wenn sie die Technologie (Machbarkeit), die Wirtschaftlichkeit (Kosten) und die Bedürfnisse des Menschen berücksichtigen. Abbildung 1.1 soll dies verdeutlichen.

Die Komponenten der Innovation, (C) Peterjohann Consulting, 2016-2019

Abbildung 1.1: Die Komponenten der Innovation

Beim Design Thinking werden dabei besonders die Bedürfnisse des Menschen betrachtet.


2. Die einzelnen Prozessschritte mit Werkzeugen und Methoden

Der sechsstufige Design-Thinking-Prozess ist in Abbildung 2.1 dargestellt.

Der Design-Thinking-Prozess, (C) Peterjohann Consulting, 2016-2019

Abbildung 2.1: Der Design-Thinking-Prozess (nach /HPA-DT/)

Es werden zwar alle Prozessschritte nacheinander durchlaufen, jedoch sind Iterationen / Rücksprünge jederzeit erlaubt.

Zu den einzelnen Schritten:

  1. Verstehen (Understand): Hier geht es darum, dass eigentliche Problem zu verstehen und die Fragestellung passend zu formulieren
  2. Beobachten (Observe): Schauen, wie andere arbeiten
  3. Sichtweise definieren (Point of View)
  4. Ideen finden (Ideate)
  5. Prototypen entwickeln (Prototype)
  6. Testen (Test)

Da Design Thinking keine Werkzeuge und Methoden vorgibt, können „passende“ Elemente aus verschiedenen Disziplinen zum Einsatz kommen. Hier werden einige für die jeweiligen Prozessschritte typischen Werkzeuge und Methoden aufgelistet.


3. Design Thinking im Einsatz

Der Einsatz von Design Thinking ist nicht auf bestimmte Bereiche beschränkt.


4. Häufige Fragen und Antworten zu Design Thinking

Einige Fragen zu Design Thinking werden häufig gestellt – diese werden hier wiedergegeben.

  • F: Ist die Nutzung von Design Thinking kostenfrei?
    A: Ja – es fallen keine Lizenzgebühren an.
  • F: Hat Design Thinking etwas mit Design zu tun?
    A: Nein – außer dem Namen nicht (direkt).
  • F: Sind beim Einsatz von Design Thinking Innovationen garantiert?
    A: Nein – DT hilft nur bei der Entwicklung von Innovationen.
  • F: Welche Firmen setzen DT ein?
    A: Viele große Firmen verwenden DT – hier sind unter anderem zu nennen: SAP, Allianz, Daimler, Bosch ….
  • F: Wie lange dauert ein „typischer“ DT-Workshop?
    A: Dies hängt von der Größe des Problems ab. „Kleine Workshops“ beginnen ab einem halben Tag, „große“ können sich auch über mehrere Tage erstrecken.

A. Ressourcen

A.1 Meine öffentliche Präsentation zum Design Thinking


A.2 Literatur

  1. /Ambrose10/ Gavin Ambrose, Paul Harris: Design Thinking: Fragestellung, Recherche, Ideenfindung, Prototyping, Auswahl, Ausführung, Feedback, Stiebner, Grünwald 2010, ISBN 978-3-8307-1381-4
  2. /Ambrose15/ Gavin Ambrose, Paul Harris: Design Thinking for Visual Communication, Bloomsbury Academic, New York, 2nd Edition 2015, ISBN 978-1-4725-7271-4
  3. /Blatt17/ Markus Blatt; Emmanuel Sauvonnet: Wo ist das Problem? Mit Design Thinking Innovationen entwickeln und umsetzen, Vahlen, München 2. Auflage 2017, ISBN 978-3-8006-5318-8
  4. /Brown09/ Tim Brown: Change by Design. How Design Thinking Transforms Organizations and Inspires Innovation, Harper Collins, New York 2009, ISBN 978-0-06-176608-4
  5. /Brown16/ Tim Brown: Change by Design. Wie Design Thinking Organisationen verändert und zu mehr Innovationen führt, Vahlen, München 2016, ISBN 978-3-8006-5258-7
  6. /Burnett16/ Bill Burnett, Dave Evans: Mach, was Du willst: Design Thinking fürs Leben, Econ, Berlin 2016, ISBN 978-3-430-20192-6
  7. /Curedale16/ Robert Curedale: Design Thinking Process and Methods, Design Community College, Topanga, California 3rd Edition 2016, ISBN 978-1-940805-49-8
  8. /Dark14/ Dark Horse Innovation: Thank God it’s Monday!: Design Thinking – Wie wir die Arbeitswelt revolutionieren, Econ, Berlin 2014, ISBN 978-3-430-20171-1
  9. /Dark16/ Dark Horse Innovation: Digital Innovation Playbook. Das unverzichtbare Arbeitsbuch für Gründer, Macher und Manager, Murmann, Hamburg 2016, ISBN 978-3-86774-556-7
  10. /Erbel13/ Jürgen Erbeldinger, Thomas Ramge: Durch die Decke denken: Design Thinking in der Praxis, Redline, München 2013, ISBN 978-3-86881-479-8
  11. /Hofmann13/ Martin Ludwig Hofmann, Andreas K. Vetter: Design Thinking. Das Denken, das Apple & Co. groß gemacht hat, Fink, Paderborn 2013, ISBN 978-3-7705-5641-0
  12. /Gerstbach16/ Design Thinking im Unternehmen. Ein Workbook für die Einführung von Design Thinking, Gabal, Offenbach 2016, ISBN 978-3-86936-726-2
  13. /Gürtler13/ Jochen Gürtler, Johannes Meyer: 30 Minuten Design Thinking, Gabal, Offenbach 2016, ISBN 978-3-86200-857-5
  14. /Lewrick17/ Michael Lewrick, Patrick Link, Larry Leifer: Das Design Thinking Playbook. Mit traditionellen, aktuellen und zukünftigen Erfolgsfaktoren, Vahlen, München 2017, ISBN 978-3-8006-5384-3
  15. /Liedtka13/ Jeanne Liedtka, Andrew King, Kevin Bennett: Solving Problems with Design Thinking: Ten Stories of What Works, Columbia University Press, New York 2013, ISBN 978-0-231-16356-9
  16. /Luchs16/ Michael G. Luchs, Scott Swan, Abbie Griffin, Charles H. Noble: Design Thinking. New Product Development Essentials from the PDMA, John Wiley & Sons, Hoboken, New Jersey 2016, ISBN 978-1-118-97180-2
  17. /Meinel15/ Christoph Meinel, Ulrich Weinberg, Timm Krohn: Design Thinking Live. Wie man Ideen entwickelt und Probleme löst, Murmann, Hamburg 2015, ISBN 978-3-86774-427-0
  18. /Plattner13/ Hasso Plattner, Christoph Meinel, Larry Leifer: Design Thinking. Understand – Improve – Apply, Springer, Berlin 2013, ISBN 978-3-642-26638-6
  19. /Schallmo17/ Daniel R.A. Schallmo: Design Thinking erfolgreich anwenden. So entwickeln Sie in 7 Phasen kundenorientierte Produkte und Dienstleistungen, Springer Fachmedien, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-658-12522-6
  20. /Über15/ Falk Uebernickel, Walter Brenner, Therese Naef, Britta Pukall, Bernhard Schindlholzer: Design Thinking. Das Handbuch, Frankfurter Allgemeine Buch Verlag, Frankfurt 2015, ISBN 978-3-95601-065-1

A.3 Weblinks

Legende zu den Weblinks
/ / Verweis auf eine Website (generell)
/*/ Verweis auf eine Website, die als Buch-Ergänzung dient
/#/ Verweis auf einzelnes Thema auf einer Website
/#V/ Verweis auf ein Video auf einer Website