Der Maßnahmenplan Beschreibung und Einsatz

Manage­ment-Zusam­men­fas­sung die­ses Bei­trags:
Der Maß­nah­men­plan (engl. Action Plan) ist ein Doku­ment, wel­ches häu­fig im → Risi­ko­ma­nage­ment oder in Pro­jek­ten ein­ge­setzt wird. Es wer­den in dem Maß­nah­men­plan die­je­ni­gen Maß­nah­men erfasst, die umge­setzt wer­den sol­len.
In die­sem Bei­trag wird der Maß­nah­men­plan beschrieben.

Der Maß­nah­men­plan fin­det sich häu­fig im Risi­ko­ma­nage­ment und damit auch im → Risi­ko­ma­nage­ment in Pro­jek­ten wie­der und dient als eine Grund­la­ge zur Steue­rung der Risi­ko­maß­nah­men­pla­nung. Gene­rell wer­den im Maß­nah­men­plan alle Maß­nah­men erfasst, die durch­ge­führt wer­den sol­len. Der Maß­nah­men­plan wird zu einem → Zeit­punkt erstellt und dann regel­mä­ßig überprüft.

Der Maß­nah­men­plan ist in einer ein­fa­chen Vari­an­te als Tabel­le mit sechs Spal­ten auf­ge­baut, die fol­gen­de Bedeu­tung haben (Abbil­dung 1):

  • Nr.: Die fort­lau­fen­de Nummer
  • Wer: Die ver­ant­wort­li­che Per­son (nicht die Rolle)
  • … macht was: Die Beschrei­bung der Maßnahme
  • … mit wem: Wer muss bei der Umset­zung der Maß­nah­me unterstützen
  • … bis wann: Ter­min­vor­ga­be, bis wann die­ser Punkt erle­digt sein soll
  • Bericht an: Wer muss Kennt­nis von der Umset­zung der Maß­nah­me erhalten?
Der Aufbau des Maßnahmenplans (Formular), (C) Peterjohann Consulting, 2023-2024

Abbil­dung 1: Der Auf­bau des Maß­nah­men­plans (For­mu­lar)

Der Maß­nah­men­plan ent­hält kei­nen Zeit­be­zug: Daher kann nicht fest­ge­stellt wer­den, wer die letz­te Ände­rung an einer Maß­nah­men­be­schrei­bung vor­ge­nom­men hat oder wie der Umset­zungs­sta­tus ist.

Wei­te­re Spal­ten­ein­trä­ge kön­nen hin­zu­ge­fügt wer­den, so beispielsweise:

  • → Prio­ri­tät: Erfas­sung der Prio­ri­tät der Einzelmaßnahme
  • → Auf­wand: Erfas­sung des Auf­wands zur Erle­di­gung der Einzelmaßnahme
  • Wir­kung: Wel­che geplan­te Wir­kung soll die Maß­nah­me haben? Die bei­den Kri­te­ri­en bei der → Risi­ko­ma­trix sind Trag­wei­te und Ein­tritts­wahr­schein­lich­keit — eine Maß­nah­me soll­te auf bei­de einen Ein­fluss haben, die vor­ab bestimmt wird

2. Einsatz

In Abbil­dung 2 ist ein (sehr kur­zer) Maß­nah­men­plan aus dem Risi­ko­ma­nage­ment dar­ge­stellt. Die­sem Bei­spiel liegt die Erstel­lung einer (neu­en) Web­site zugrun­de, bei dem fol­gen­de Risi­ken genannt wurden:

  • Die gene­rel­le Per­for­mance des Hos­ting­sys­tems ist even­tu­ell unzureichend
  • Es exis­tiert kei­ne abge­stimm­te → Lis­te der von den Stake­hol­dern gewünsch­ten Fea­tures, daher könn­te die neue Web­site abge­lehnt werden
  • Ob die geplan­te Web­site markt­ge­recht ist, erscheint unsicher
Der Maßnahmenplan: Beispiel, (C) Peterjohann Consulting, 2023-2024

Abbil­dung 2: Der Maß­nah­men­plan: Beispiel

Anmer­kun­gen:

  • Der Maß­nah­men­plan weist eine gro­ße Ähn­lich­keit zur → Lis­te-offe­ner-Punk­te (LOP) auf
  • Die im Maß­nah­men­plan erfass­ten Maß­nah­men müs­sen nach­ver­folgt wer­den. Hier­für kom­men dann häu­fig Risi­ko­ma­nage­ment­tools oder Pro­jekt­ma­nage­ment­sys­te­me zum Einsatz
  • Der Maß­nah­men­plan gilt zum Zeit­punkt sei­ner Erstel­lung. Ob er dann regel­mä­ßig über­prüft oder sogar ange­passt wird, hängt von den Ver­ein­ba­run­gen ab. Zumin­dest soll­te zu jedem Berichts­zeit­punkt eine Über­prü­fung stattfinden

Lite­ra­tur

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Web­links

  • /#Wiktionary-Maßnahme/ Maß­nah­me im deut­schen Wiktionary

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