Simultaneous Engineering Beschleunigen der Produktentwicklung durch Parallelisierung

Manage­ment-Zusam­men­fas­sung die­ses Bei­trags:
Unter Simul­ta­neous Engi­nee­ring wird der Ansatz ver­stan­den, The­men in der Pro­dukt­ent­wick­lung gleich­zei­tig zu bear­bei­ten, um so die Pro­dukt­ent­wick­lungs­dau­er zu redu­zie­ren.
In die­sem Bei­trag wird eine Beschrei­bung des Simul­ta­neous Engi­nee­rings geliefert.

In der Pro­dukt­ent­wick­lung wer­den ver­schie­de­ne Pro­dukt­ent­wick­lungs­pha­sen durch­lau­fen (Abbil­dung 1). Führt man die­se hin­ter­ein­an­der aus, so ergibt sich eine Pro­dukt­ent­wick­lungs­dau­er. Schafft man es jedoch, die Pro­dukt­ent­wick­lungs­pha­sen über­lap­pend oder sogar gleich­zei­tig durch­zu­füh­ren, so ergibt sich eine Zeit­er­spar­nis (unte­re Hälf­te in Abbil­dung 1). Die­se gleich­zei­ti­ge Aus­füh­rung ver­schie­de­ner Pha­sen wird als Simul­ta­neous Engi­nee­ring bezeichnet.

Simultaneous Engineering in der Produktentwicklung, (C) Peterjohann Consulting, 2023-2024

Abbil­dung 1: Simul­ta­neous Engi­nee­ring in der Produktentwicklung

1. Einleitung und Grundlagen

1.1 Definitionen

In der Wiki­pe­dia steht /#Wiki-Simultaneous_Engineering/:
“Simul­ta­neous Engi­nee­ring (im Ame­ri­ka­ni­schen: Con­cur­rent Engi­nee­ring, auf Deutsch: “ver­teil­te gleich­zei­ti­ge Ent­wick­lung”) bezeich­net eine Vor­ge­hens­wei­se in der Pro­dukt­ent­wick­lung. Damit wird die Ent­wick­lungs­zeit eines neu­en Pro­duk­tes ver­kürzt, spä­te­re pro­duk­ti­ons­in­du­zier­te Ände­run­gen ver­mie­den und die Abstim­mung von Ent­wick­lung und Pro­duk­ti­on ins­ge­samt verbessert.”

Simultaneous Engineering in der Produktentwicklung, (C) Peterjohann Consulting, 2023-2024

Abbil­dung 1: Simul­ta­neous Engi­nee­ring in der Produktentwicklung

1.2 Verwendung und Einschränkungen

Gene­rell ist es der Wunsch der Pro­dukt­ma­na­ger die Pro­dukt­ent­wick­lungs­zei­ten zu ver­kür­zen. Wenn die­se durch Über­lap­pung von ansons­ten hin­ter­ein­an­der ablau­fen­den Pro­zes­sen erfolgt, ohne dass es dabei zu Kos­ten­er­hö­hun­gen kommt, ist dies optimal.

2. Einsatz im Projektmanagement

Wenn in der Pro­dukt­ent­wick­lung Simul­ta­neous Engi­nee­ring durch­weg als posi­tiv gese­hen wird, so kann fal­sches Simul­ta­neous Engi­nee­ring im → Pro­jekt­ma­nage­ment zu Ver­zö­ge­run­gen füh­ren. In Abbil­dung 2 ist bei­spiel­haft dar­ge­stellt, dass auf Tei­le des Vor­pro­jekts ver­zich­tet wur­de, umso schnel­ler in die Umset­zung gelan­gen zu kön­nen. Die­ses Vor­ge­hen kann aber dazu füh­ren, dass die Planungs‑, Aus­füh­rungs- und Abschluss­pha­se dann deut­lich län­ger → dau­ern. Daher kann eine gründ­li­che → Vor­pro­jekt­pha­se zu einer Zeit­er­spar­nis über die gesam­te → Pro­jekt­dau­er führen. 

Simultaneous Engineering im Projektmanagement nach Zell, (C) Peterjohann Consulting, 2023-2024

Abbil­dung 2: Simul­ta­neous Engi­nee­ring im Pro­jekt­ma­nage­ment nach Zell /Zell18/

Lite­ra­tur

  • /Dixius98/ Die­ter Dixi­us: Simul­ta­ne → Pro­jekt­orga­ni­sa­ti­on. Ein Leit­fa­den für die Pro­jekt­ar­beit im Simul­ta­neous Engi­nee­ring, Sprin­ger, Ber­lin 1998, ISBN 978–3‑540–64547‑4
  • /Zell18/ Hel­mut Zell: Pro­jekt­ma­nage­ment – ler­nen, leh­ren und für die Pra­xis, Books on Demand, Nor­der­stedt 10. Auf­la­ge 2018, ISBN 978–3‑8370–0086‑3

Web­links

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